Unsere Mission

Provinzenz – eine Einrichtung der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul – bietet vielfältige Wohnangebote mit bedarfsgerechten und individuellen Assistenzleistungen für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten und / oder mehrfachen Beeinträchtigungen im Bundesland Salzburg an. Der einzelne Mensch steht dabei mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt!

Wir entwickeln unser Leistungsangebot entsprechend den konkreten Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen ständig weiter, sichern dabei aber auch bei Bedarf erhöhte Assistenz oder Pflege zu. Im Sinne unserer christlichen Ausrichtung legen wir besonders Wert auf wertschätzende und anerkennende Beziehungen und möchten zu einem sinnerfüllten, zufriedenen, möglichst eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen beitragen.

Leitbild

Provinzenz ist eine Einrichtung der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. In unserem Dienst hat die christliche Wertschätzung und die Ausrichtung danach eine große Bedeutung. Vor allem die Überzeugung des heiligen Vinzenz (Gründer der Gemeinschaft) „Der Herrgott sorgt immer für unsere Anliegen, wenn wir uns um die seinen Bemühen“ soll in unserem Werk zum Tragen kommen. Die Klientinnen und Klienten stehen im Mittelpunkt unseres Engagements.

Alle Klientinnen und Klienten sollen Mitglieder einer familiären, geschwisterlichen Gemeinschaft sein

Wir wollen einander im Bewusstsein der Gleichwertigkeit begegnen, ungeachtet aller Unterschiede. Wer hier wohnt und begleitet wird, soll sich in seiner Eigenart und auch in seinen Grenzen verstanden, angenommen und bejaht fühlen können. Alle sollen bei uns erleben können, dass sie wertvoll und wichtig sind und auf ihre Weise gebraucht werden.

Wir sehen uns als eine große Dienstgemeinschaft, begegnen uns mit Hochachtung und alle Arbeitsbereiche erfahren die gleiche Wertschätzung

In welcher Aufgabe wir auch stehen, wir bemühen uns um ein ehrliches, offenes, familiäres und korrektes Miteinander. Wir fangen – jeder Einzelne und jeder Arbeitsbereich – bei uns selbst an, das Unsere dazu beizutragen. Wir schauen über unseren Arbeitsbereich hinaus und berücksichtigen ebenso das Wohl der anderen Bereiche und des gesamten Hauses. Wenn nötig, sind wir bereit auszuhelfen. Wir geben die notwendigen und fachlichen Informationen weiter, finden es aber auch selbstverständlich, uns Informationen zu holen.

Wer zu uns kommt, soll Möglichkeit erhalten, seine Fähigkeiten und Begabungen entfalten zu können

In unserer Assistenz, Begleitung und Pflege wollen wir die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Menschen ernst nehmen und fördern. Wir legen Wert auf Begegnungen und Integration unserer Klientinnen und Klienten mit der Welt in und außerhalb von Provinzenz. Wir tragen Schritt für Schritt für eine inklusivere Gesellschaft bei, wobei uns dabei der Wille und das Wohl jedes einzelnen Menschen sehr wichtig sind. Wir bemühen uns um eine ganzheitliche Sichtweise. Wir möchten uns nicht nur um das leibliche Wohl kümmern, sondern auch um das geistige und seelische Wohlbefinden. Wir bemühen uns um die Sicht des Glaubens und wollen allen, die zu uns kommen, mit Achtung begegnen.

Es ist bei uns klar und für alle transparent und verbindlich geregelt, wer für was zuständig ist

Wer bei uns, auf welcher Ebene auch immer, eine Leitungsaufgabe innehat, achtet sehr darauf, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuerkennen, zu fördern, einzubeziehen, zu ermutigen und gegebenenfalls Aufgaben einzufordern. Was wir an Zielen und Schritten miteinander vereinbart haben, das überprüfen wir gemeinsam in regelmäßigen Besprechungen auf seine Einhaltung, seinen Entwicklungsstand und gegebenenfalls darauf, warum eine Umsetzung nicht gelingt. Aufbauende Kritik und Zurechtweisung haben bei uns auch ihren Platz. Sie sollen sich aber auf die Sache und das konkrete Vorkommnis beziehen, positiv aufgefasst, sowie gemeinsam aufgearbeitet werden.

Es gibt viel Erfreuliches und Gutes

In der Arbeit des Einzelnen, im Arbeitsbereich und im ganzen Haus. Wir registrieren das und wir sprechen auch anerkennend darüber. Wir arbeiten eigenverantwortlich, qualitäts- und kostenbewusst sowie teamorientiert. Wichtig für unsere Arbeit ist die Fort- und Weiterbildung – fachlich, sozial, persönlich und religiös.